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                            Wieder ein harter Winter für die Nomaden im Hohen Altai

Am 14. Februar haben wir die Nachricht von den Nomaden erhalten, dass viele Tuwa-Familien im Karagana-Tal die Hälfte ihres Yakbestandes und Vielzahl an Schafen und Ziegen verloren haben.
Die Kälte über minus 40 Grad Celsius und der ständige Schneesturm im Januar haben die Tiere geschwächt, die Weiden bedeckt und die Tiere mussten lange von der Hand gefüttert werden. Jetzt haben viele Nomaden ganz wenig Vorrat und wenn im März die Jungtiere auf die Welt kommen, haben sie kaum Vorrat an Heu und Kraftfutter, erzählen die Nomaden. Es könnte viele Familien zum Existenzverlust führen. 
Familie von Djapan z.B. haben in den letzten Wochen über 60 Yaks verloren und er hofft, dass das Wetter nicht wieder zornig wird und er fragte verzweifelt, warum das Wetter in den letzten Jahren so verrückt spielt.

Wir konnten ihm keine Erklärung geben …