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Reise in die Wüste-Gobi im August PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 4. Mai 2010


von 9. bis 26. August bieten wir noch eine Reise in die Wüste Gobi, die sich von Westen nach Osten über 2.000 km Länge erstreck und die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 800 km. Insgesamt bedeckt die Gobi über 1 Million km² Fläche. Die durchschnittliche Höhe beträgt etwa 1.000 m. In der Gobi wurden viele bedeutende Fossilien, darunter auch Versteinerungen, aus unterschiedlichen geologischen Epochen gefunden. Die meisten Funde von Sauriereiern und ganzen Nestern stammen von hier. In vergangenen Abschnitten der Erdgeschichte herrschten andere klimatische Verhältnisse mit üppigerer Vegetation, die entsprechend gute Lebensbedingungen für Saurier boten.
In der Wüste Gobi und den umliegenden Regionen sind zahlreiche Tierarten anzutreffen, darunter Wölfe, die Kropfgazelle, Gerbil und der Steppeniltis. Es gibt auch noch einige Schneeleoparden.
Die Autoreise geht weiter durch die alte Hauptstadt Karakorum, die ehemalige altmongolische Hauptstadt des von Dschingis Khan im 13. Jahrhundert gegründeten Mongolenreiches, bildet auf einer Länge von 1,5 km eine etwa 2 km² große Stadtwüstung, die rund 320 km westlich von Ulan Bator im Tal des Orchon auf der Ostseite dieses Flusses liegt. Sie schließt sich an die Nordmauer des Klosters Erdene Zuu an. Etwas südlich davon befindet sich die heutige Siedlung Charchorin.


Unsere Autofahrt geht durch den Hustain Nuruu. Rund um den Hustain Nuruu ("Birkenberg") liegt der Hustai Nationalpark. In diesem Park läuft sein 1992 ein bisher sehr erfolgreiches Projekt, um die ursprünglichen Wildpferde der Mongolei ("Przewalski-Pferde", mongolisch: "Takhi") wieder heimisch zu machen. Diese Tiere waren in den sechziger Jahren aus der freien Wildbahn verschwunden, und mussten aus Restbeständen in Gefangenschaft wieder nachgezüchtet werden.


Das Projekt war nicht nur eine züchterische und organisatorische Herausforderung. Für die Mongolen hat es auch eine sehr grosse symbolische Bedeutung. Pferde stehen allgemein für Freiheit und Unabhängigkeit, und haben diese in der Geschichte auch erst möglich gemacht. Die neue Etablierung einer wilden Art, welche schon zu Dschinghis Kahn's Zeiten frei durch die Steppen galoppierte, ist eine Quelle grossen nationalen Stolzes.
In historischen Zeiten war diese Gegend als Jagdrevier für Chingis Khan reserviert. Der Park besteht vorwiegend aus hügeliger Steppenlandschaft, mit eingestreuten Gruppen von Birken und Espen. Neben den Pferden leben hier Hirsche, Gazellen und Wölfe. Das Ger-Camp liegt in der Nähe einer Wasserstelle am Tuul-Fluss, wo sich häufig die Wildpferde am Abend zum trinken einstellen, und sich dann sehr gut fotografieren lassen. An der gleichen Stelle kann man natürlich auch viele andere wilde Tiere beobachten.
Bis 30.März können Sie für die Reise anmelden und mit der Zahlung von 3000 € auf ein Konto in Deutschland wird Ihre Teilnahme bestätigt.( Reiserücktrittversicherung und Auslandsreiseversicherung empfohlen). Mit diesem Geld werden die Kosten vor Ort (Flug Berlin-UB-Berlin, Unterkunft im Zelt und Hotel, Verpflegung, Helfer, Fahrer, Verkehrsmittel-Furgon UAZ ) bestritten.
Visum für die Mongolei müssen Sie selbst unter www.botschaft-mongolei.de beantragen und bezahlen.
Weil die Reise von der Zahl der Gruppe abhängig ist, erhalten sie weitere Informationen unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
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