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19700 Riesenwildschafe(Argali) und 24400 Steinböcke gezählt |
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Dienstag, 2. Februar 2010 |

Wildschafe, Steinböcke, Antilopen und Gazellen - kaum eine Art ist von den Flinten der Wilderer und Jagdtouristen, die zum Spaß töten, sicher
Das Ministerium für Tourismus und Natur hat mit anderen Naturschutzorganisationen die wilden Huftiere in der Mongolei gezählt. Die letzte Zählung war im Jahr 2001.
Insgesammt haben die Forscher 19700 Riesenwildschafe und 24400 Steinböcke gezählt und ihre Territorien wird von Jahr zu Jahr durch Viehweiden und Wassermangel kleiner, stellten die Experten fest.
In 516982 q/km leben heute 5.723.800 weiße Antilopen, in 343982 q/km 12000 Kurzschwanzgazellen auch Dseren genannt(Procapra) und in 167598 q/km über 2000 Przewalski-Pferde.
Das Przewalski-Pferd (Equus ferus przewalskii), auch Takhi genannt, ist die einzige Unterart des Wildpferdes, die in ihrer Wildform bis heute überlebt hat. Benannt ist es nach dem russischen Expeditionsreisenden Nikolai Michailowitsch Przewalski,der 1878 von einer seiner Expeditionen nach Zentralasien Haut und Schädel der in der westlichen Welt weitgehend unbekannten und wissenschaftlich noch nicht beschriebenen Wildpferdart nach St. Petersburg mitbrachte. Das Przewalski-Pferd war zum Zeitpunkt seiner wissenschaftlichen Erstbeschreibung bereits sehr selten. Das letzte freilebende Przewalski-Pferd wurde 1969 gesehen. Das Przewalski-Pferd ist jedoch bis heute erhalten geblieben, da einige Großgrundbesitzer und Zoos die Art in Gefangenschaft weiterzüchteten. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren es allerdings weniger als 40 Exemplare dieser Wildpferdform, die in menschlicher Obhut gehalten wurden. Lediglich im Prager Zoo und im Tierpark Hellabrunn kamen noch Fohlen dieser Wildpferdunterart zur Welt. Die Etablierung eines Zuchbuches und die engagierte Arbeit einiger Zoos ließen die Anzahl der heute lebenden Tiere wieder auf 2.000 Individuen ansteigen. In mehreren Initiativen wird versucht, Przewalski-Pferde wieder in der freien Wildbahn zu etablieren. Das internationale Zuchtbuch wird in Prag geführt, das Zuchtbuch im Zoo Köln. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. April 2010 )
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