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Mongolisches Neujahrsfest 2021

Galsan Tschinag mit Altanzul (Baumschulmanager)

Die Mongolei begrüßt am 12.Februar 2021 das Neujahr nach dem Mondkalender und es heißt Zagaan Sar, übersetzt weisser Monat.
Obwohl in Ulaanbaatar strenge Ausgagnssperre bis Edne Februar herscht, dürfen die Familien zu Hause im familiären Kreis das Fest feiern. Auf dem Land dagegen dürfen die Nomaden ganz normal feiern.

Nach der mongolischen Astrologie wird das Neujahr nach dem ersten Frühlingstag bzw. nach dem ersten Tag des Jahres erörtert. Danach wurde auch das Bild gemalt.

Wenn man die Merkmale des „Weiss-Eisen Rindes“ genauer anschauen will, nimmt man Nachzeichnungen der „Gelben Kuh“ zur Hilfe, deshalb wird einmal vom „Weiss-Eisen Rind“ und einmal von der „Gelben Kuh“ gesprochen.

Der erste Tag des Frühlings wurde laut der mongolischen Astrologie in Bild übersetzt

Das Jahr des Rindes harmonisiert gut mit jungen Menschen und für Menschen im mittleren Alter. Für ältere Menschen und Kleinkinder dagegen sieht es beschwerlicher aus. Laut dem Bild wird die wirtschaftliche Lage des Staates (Mongolei) positiv sein, das Volk jedoch protestiert gegen die Regierung und ist unzufrieden. Aber die Gesundheit des Volkes ist sehr gut.

Der Anfang des Frühlings und Sommers ist sehr niederschlagsreich. Der Herbst wird lang werden und der Sommer bringt eine gute Ernte. Das Vieh wird gut gedeien.

Auf keinem Neujahrstisch fehlen darf das traditionelle Neujahrsgebäck, Ul Boov genannt (Sohlenkuchen- weil es die Form einer Schuhsohle hat). Das Gebäck wird kunstvoll auf dem Tisch aufgestellt in verschiedenen Schichten. Die Anzahl Schichten richtet sich nach dem Status der Familie, der Anzahl Kinder, Enkelkinder und Nachkommen und nach dem Alter des ältesten Mitglieds der Familie, also entweder 3,5, 7 oder 9 Lagen. Man sagt heute zum erlebten Leben eines Menschen – „so viele Socken“ hat er erlebt, frühe hiess es „so viele Schuhsohlen“ hat er erlebt, daher kommt die Form des Gebäcks und symbolisiert das erlebte Leben und die Erfahrungen. So wünscht man sich noch mehr Erfahrung.
Der Mensch hat fünf Arten von Körper in einem: Fleischkörper, Knochenkörper, Blutkörper, Luft- bzw. Geistkörper sowie Aussenfeuerkörper, auch Aura genannt. Auf dem von dieser Welt gegebenen Körper kommt noch dazu der Verstand und das Wesen aus der Hinterwelt. Somit ist der Mensch eine Schöpfung zweier Welten. Darum stellt man meistens den Gebäckturm mit 5 Gebäckstücken auf, um die 5 Körper zu symbolisieren. Also das Alter und der Körper ist auf einem Tisch.
In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Freunden in Europa und in anderen Ecken der Welt Gesundheit in allen fünf Körpern und möge uns bald wieder sehen.
Galsan Tschinag und Galtai Galsan

Online-Lesung: Freitag, 19.März 2021, 9-11 Uhr
Online-Seminar: Samstag, 20.März 2021, 9-12 Uhr
Online-Seminar: Sonntag, 21.März 2021, 9-12 Uhr

Online-Sprechstunde mit
Galsan Tschinag

Wegen Covid-19-Pandemie musste Galsan Tschinag seine Reisen im 2020 absagen. Daher haben wir einige Anfragen zum Online-Videosprechstunde bekommen. Daher können Sie über Video-App wie Zoom mit Galsan Tschinag ein einzelnes Videotreffen ( eine Stunde) reservieren. Wir haben dafür eine Internet-Videoecke für Euch vorbereitet.
Für die Terminvereinbarungen und weitere Auskünfte steht unser Team unter
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10% des Kostenbeitrages geht in das Aufforstungsprojekt der GTS


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